Er ist da!

Am 22. Dezember beim letzten Eintrag noch geduldig am Warten, am 25. Dezember bereits Mama. Unser Sohn ist ein echtes Weihnachtskind geworden! Endlich ist er da und das Gefühl Mutter dieses kleinen Geschöpfes zu sein ist unbeschreiblich schön, auch wenn es immer wieder Unsicherheiten gibt und meine Hormone Achterbahn fahren.

So ging ich am 24. Dezember am Morgen noch arbeiten, als gegen Mittag dann langsam die ersten Wehen begannen... Allerdings noch sehr unregelmässig und ich war mir auch nicht sicher, ob es das wirklich schon ist, oder ob es wieder nur Senkwehen sind. Nach langem Hin und Her und einem Bad von 17 Uhr bis 18 Uhr, das die Wehen etwas verstärkte, entschieden wir uns um kurz vor 21 Uhr ins Spital zu fahren. Allerdings waren die Wehen zu diesem Zeitpunkt noch immer unregelmässig. Nach dem Eintrittsgespräch und dem Ultraschall hiess es zunächst noch, dass ich die Nacht eventuell noch zu Hause verbringen könnte. Als die Hebamme mich jedoch untersuchte, stellte man fest, dass der Gebärmutterhals bereits weg war und der Muttermund 2 cm offen. Die Wehen wurden etwas heftiger und um 22 Uhr platzte die Fruchtblase. Danach ging es so richtig los und um 00.39 Uhr am 25. Dezember hatte ich meinen kleinen Schatz bereits in den Armen. Einmalig und unbeschreiblich...

Die Tage im Spital waren etwas hektisch, viel Besuch, Untersuchungen, die richtige "Handhabung" des Babys lernen. Es gab immer was zu tun und zur Ruhe kam man auch nicht wirklich.

Der 30. Dezember war etwas besonderes. Endlich durften wir nach Hause und mein Mann holte uns ab... Zum ersten Mal waren wir mit Fabio ausserhalb des Spitals, frische und kalte Luft, die erste Autofahrt, die Hektik des Einkaufszentrums, aber unser Kleiner, dick eingemummelt, überstand alles gut und ohne grösseres Murren.

Die erste Nach hingegen war für die Mama eine Tortur. Nicht, weil der Kleine uns oft geweckt hätte, sondern, weil er nun in seinem eigenen Zimmer schlafen sollte. Für ihn war es weniger schlimm als für Mama. Jetzt hatte ich ihn 24h am Tag, fünf Tage lang immer bei mir und nun soll er alleine im Zimmer schlafen, ohn Mama, ohne Papa einfach so in seinem grossen Bettchen... Er machte es toll, doch auch die zweite Nacht war für mich wieder schlimm. Ich weinte, meine Hormone spielten verrückt, aber in der dritten Nacht, nachdem ich wusste, dass unser Kleiner ein echter Schatz ist und gut schläft, fing es dann an etwas besser zu werden.

Aber natürlich gibt es noch viele Fragen, man macht sich Sorgen, man muss ausprobieren, herausfinden, sich kennenlernen, die neue Herausforderung anpacken... Aber es macht Spass Eltern zu sein. Die Besuche der Hebamme zu Hause sind sehr nützlich und wertvoll und jeden Tag lernen wir und unser Kleiner wieder neue Sachen. Jeden Tag gibt es neues zu entdecken und jeden Tag sind wir aufs neue dankbar einen so wunderbaren kleinen Kerl geboren zu haben!!!

4.1.09 11:49

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